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St Georg Unternehmensgruppe

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Robert-Koch-Klinik

Schlafmedizinisches Zentrum und Intermediate Care

(Akkreditiert durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung)

Allgemeines:
In den letzten 20 Jahren hat sich in der Pneumologie die Schlafmedizin als ein neues Teilgebiet etabliert. In unserer Klinik wurden schon seit 1990 schlafbezogene Atmungsstörungen diagnostiziert und therapiert. Das Schlaflabor unserer Klinik wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin ( DGSM) 1996 akkreditiert. Der Schwerpunkt unserer Diagnostik liegt auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie des Schlafapnoe-Syndroms und Schlafstörungen bei Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen, die zu einer Sauerstoffunterversorgung des Körpers (respiratorische Insuffizienz) geführt haben.

Schlaflabor:
Die Untersuchung in unserem Schlaflabor (Polysomnographie) ist technisch und personell sehr aufwendig. Daher erfolgt die Zuweisung der Patienten erst nach einer Voruntersuchung durch einen niedergelassenen Pneumologen/Neurologen/Hals-Nasen-Ohren-Facharzt (Schlafapnoe-Screeninguntersuchung), in der die Indikation für eine weiterführende Untersuchung im Schlaflabor gestellt wird. Während einer Polysomnographie werden zeitgleich verschiedene Parameter registriert (Atmungsfrequenz, EKG, Schnarchstatus, Sauerstoffsättigung im Blut, EEG [Elektroenzephalogramm], EOG [Elektrookkulogramm], EMG [Elektromyogramm]). Das Ergebnis der ersten Untersuchungsnacht bestimmt den weiteren Diagnostik- und Therapiefahrplan, wie z.B. bei einem schwergradigen Schlafapnoe-Syndrom die Einstellung auf eine nasale Beatmungstherapie (n-CPAP). In unserer Klinik werden pro Jahr mehr als 400 Patienten auf eine Beatmungstherapie eingestellt.

Gemeinsam mit Kollegen anderer Fachdisziplinen wie Neurologen, Psychologen, Hals-Nasen-Ohren-Fachärzten und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen werden die vielfältigen Ursachen von Schlafstörungen im gemeinsamen Konsil diskutiert und der Patient damit einer adäquaten und auf die individuelle Situation abgestimmten Therapie zugeführt.

Indermediate Care Station (IMC)
Seit 2006 besitzt die Robert-Koch-Klinik eine IMC, die als Bindeglied zwischen der Intensiv- und der Normalstation verstanden wird. Kritisch-kranke Patienten, die einer intensivmedizinischen Überwachung oder eine invasive Beatmung benötigen, werden auf unserer internistisch-interdisziplinären Intensivstation betreut. Diejenigen, die eine kontinuierliche Überwachung bedürfen, wegen einer respiratorischen Insuffizienz behandelt und überwacht werden müssen, werden primär oder nach der intensivmedizinischen Betreuung auf der IMC versorgt. Schwerpunkt ist der Einsatz der nicht-invasiven Beatmungstherapie (NIPPV), mit der die Mortalität, die Krankenhausliegedauer, die invasive Beatmungszeit und das Auftreten schwerer Komplikationen (Barotraumata, schwere Pneumonien) deutlich gesenkt werden konnte. Die NIPPV ist somit gerade für pneumologisch Kranke wesentlich schonender als die auf der Intensivstation durchgeführte invasive Beatmungsform. Zudem eignet sie sich zum Entwöhnen (Weaning) vom Respirator von invasiv beatmeten Patienten. Die Robert-Koch-Klinik ist aus diesem Grund auch Mitglied der Arbeitsgruppe Weaningzentren/WeanNet der Deutschen Gesellschaft der Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), deren Ziel primär der Qualitätssicherung dient ( Pneumologie,  Lungenforschung). Die Einleitung einer Heimbeatmungstherapie, d. h. die meist nächtliche Maskenbeatmungstherapie bei stabilen Patienten mit einer respiratorischen Insuffizienz (Atempumpenschwäche), erfolgt auf unserer IMC und fakultativ in unserem Schlaflabor.

1. Diagnostikindikation bei Verdacht/Vorliegen folgender Erkrankungen

  • Schlafbezogene Atmungsstörungen z.B. Schlafapnoe-Syndrom
  • Atmungsstörungen bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD)
  • Hypoventilationssyndrom
  • nächtliche periodische Beinbewegungen (PLM)
  • Restless-legs-Syndrom (RLS)
  • Narkolepsie
  • Insomnie (chronische Ein- und Durchschlafstörungen)

2. Therapie

  • Einstellung auf nasale Beatmungstherapien beim Schlafapnoe-Syndrom (n-CPAP oder n-BiPAP Therapie)
  • Einstellung auf nasale nichtinvasive Heimbeatmung bei Patienten mit COPD mit respiratorischer Insuffizienz

3. Untersuchungsmöglichkeiten

  • polysomnographische Diagnostik (4 Messplätze)
  • polysomnographische Therapieeinstellung auf verschiedene Beatmungstherapien
  • polysomnographische Therapiekontrollen
  • Vigilanztest (MSLT)

4. Voraussetzung zur Anmeldung und Einweisungsformalitäten

Zunächst Vorstellung beim Hausarzt
dann Überweisung zum ambulanten Lungenfacharzt (Schlafapnoe-Screeninguntersuchung) oder Neurologen oder Hals-Nase-Ohren-Facharzt. 
Nach Indikationsstellung durch oben genannte Ärzte stationäre Einweisung ins Schlaflabor.
Dort nach entsprechender Diagnostik weitere Therapieentscheidung.

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Kliniksteckbrief

Anschrift (Grünau):
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
04207 Leipzig

Anmeldung Schlaflabor:
Telefon: 0341 423-1545
Telefax: 0341 423-1542

Verantwortlicher Arzt:
Dr. med. G. Vogt

Telefon: 0341 423-1520
Telefax: 0341 423-1545
eMail:  bitte hier klicken

 

 

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