1908 - 08. 01.1908 beschließt der Rat der Stadt Leipzig den Neubau des Krankenhauses St. Georg in Leipzig Eutritzsch
1908 - 1913 - Neubau Krankenhauses zu St. Georg in Leipzig-Eutritzsch
26.05.1913 - Eröffnung des Krankenhauses mit 7 Bettenhäusern und 980 Betten mit Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie, einem Pathologisch-bakteriologischen Institut und einer Krankenhausapotheke. An die Spitze des Hauses traten zwei bedeutende Ärztepersönlichkeiten - der Internist Oskar Wandel und der Chirurg Arthur Läwen
1914 / 19 - Neben den Aufgaben eines Städtischen Krankenhauses diente es zusätzlich als Militärlazarett.
1938 - Das Krankenhaus verfügt über 1240 Betten und findet durch den Chirurgen Ernst Heller nationale und internationale Beachtung.
1939 - 1945 - Erneut wurde das Städtischen Krankenhauses als Militärlazarett genutzt. Am 20. Februar 1944 verlieren 38 Menschen (Krankenhausmitarbeiter und Besucher) bei einem Luftangriff das Leben. In besonderer Erinnerung aus dieser Zeit bleibt der Mut des Arztes Carly Seyfarth, der verwundete russische Gefangene vor dem Transport ins Konzentrationslager bewahren konnte.
1945 - Einmarsch der Roten Armee und Übernahmen des Krankenhauses durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland.
1948 - Auf SMAD-Befehl Errichtung der ersten städtischen Poliklinik in Leipzig im Krankenhaus St. Georg
1951 - Beginn der Errichtung neuer Klinikbereiche und Institute. Bei der Gestaltung und Profilierung waren Franz Mörl und Josef Keller aktiv beteiligt, zwei Ärzte, die nahezu zeitgleich ihre Tätigkeit im St. Georg aufgenommen haben.
1955 - Ernennung zum Bezirkskrankenhaus.“ St. Georg“
1991 - Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Umbenennung in Städtisches Klinikum »St. Georg« Leipzig.
1992 - Angliederung der Städtischen Frauenklinik Leipzig
1992 - Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig
1992 – 2004 - Erweiterung des Unternehmens durch Eingliederung und Fusion verschiedener Kliniken und Zentren.
2006 - Das am 17. Mai 1928 von Chaim Eintingon gestiftete Israelitische Krankenhaus wird zum Zentrum für die Betreuung chronisch psychisch Kranker und erhält den Namen des Gründers „Eitingon“.
2006 - Umstrukturierung zur St. Georg Unternehmensgruppe mit dem Städtischen Klinikum "St. Georg" Leipzig als Eigenbetrieb der Stadt, der Klinikum St. Georg gGmbH sowie den Tochtergesellschaften St. Georg Facility Management Gesellschaft mbH, St. Georg Wirtschafts- und Logistikgesellschaft mbH, St. Georg IT Gesellschaft mbH, die St. Georg Nachsorge und ambulante Pflege GmbH und Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH.
2012 - 20. März 2012: 800 Jahre St. Georg