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St Georg Unternehmensgruppe

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Pflegeheim "St. Georg"
- für Menschen im Wachkoma Phase F -

Was ist Wachkoma?

Wachkoma nennt man ein Erscheinungsbild einer schweren Hirnschädigung, wobei die Patienten sich aus einem tiefen Koma soweit erholt haben, dass sie vital stabil geworden sind, spontan atmen können und meist wieder über einen erkennbaren Erschöpfungs- und tageszeitlich strukturierten Schlaf-Wachrhythmus verfügen. Die Betroffenen können selbstständig atmen, das Herz-Kreislaufsystem funktioniert und der Stoffwechsel ist geregelt und eigenständig.

Das Wachkoma ist vielmehr eine Bewusstseinstörung, bei der die Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Eine vollständige Wahrnehmungslosigkeit kann nach wissenschaftlichen Kriterien nicht angenommen werden. Was, wieviel und wann ein Mensch im Wachkoma wahrnimmt kann jedoch schwer beurteilt werden.

Wachkoma wird durch schwere Gehirnschädigungen ausgelöst. Die häufigste Ursache für schwere Gehirnschädigungen sind das Schädel-Hirntrauma hervorgerufen durch Unfälle sowie der hypoxische Hirnschaden, der eine Folge von Sauerstoffmangel nach Reanimation sein kann. Ein Herzinfarkt, ein schwerer Schlaganfall, eine Hirnblutung, Unterzuckerung sowie entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems können gleichermaßen schwere Schädigungen des Gehirns verursachen.

Ein „Aufwachen“ aus dem Wachkoma ist nicht ausgeschlossen. Durch Therapie, rechtzeitige und gut qualifizierte Frührehabilitation sowie individueller Zuwendung und aktivierende Pflege können viele Betroffene Fortschritte erzielen. Es gibt jedoch keine sichere Prognose, wie lange der Zustand dauert oder ob er jemals überwunden werden kann.

Frührehabilitation und dann?

Nach der Akutbehandlung im Krankenhaus ist zur weiteren Stabilisierung  und zur umfassenden Rehabilitation eine sogenannte Frührehabiliation zu empfehlen. Die Einleitung der Rehabilitationsmaßnahme erfolgt über das Krankenhaus in Abstimmung mit dem Kostenträger (Krankenkasse). Der Kostenträger wählt eine geeignete Klinik in wohnortsnähe aus. In der Rehabilitation entscheidet es sich, wie es möglicherweise weitergehen kann: häusliche Pflege oder Pflege in einer geeigneten Einrichtung. Der Übergang des Betroffenen in die Phase F sollte erst erfolgen, wenn trotz intensiver Rehabilitation keine Besserungstendenzen feststellbar sind. Für weiterführende Beratung  und Unterstützung bezüglich der Rehabilitationsnachsorge wenden Sie sich an den Sozialdienst in den Rehabilitationskliniken oder nehmen Sie mit unserem Sozialdienst Kontakt auf.


Rechter Bereich

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Anschrift:
Delitzscher Straße 141 (Haus 22E)
Leipzig

Heim- und Pflegedienstleitung
Frau Verena Sowade
Dipl.-Pflegewirtin (FH)

Telefon: 0341 909-2867
Telefax: 0341 909-2868
E-Mail:  bitte hier klicken

Sozialdienst:
Frau  Nicole Freyer-Vogel
Dipl.-Sozialpädagogin (FH)

Telefon: 0341 909-2091
Telefax: 0341 909-2868
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Allgemeine Anfragen:  bitte hier klicken


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