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Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

Gründung des Kooperativen Darmzentrum Nord-West-Sachsen am 15.11.06

Die Zentrenbildung ist zu einer verbreiteten Strukturinnovation im Krankenhaus geworden. Die Rationale sind Bündelung der Kompetenz, Interdisziplinarität, standardisierte Behandlungsabläufe und letztlich bessere ,vor allem auch transparente ,Therapieergebnisse. Hierbei kann es manchmal schwierig sein, die Zentrumsidee im klinischen Alltag mit Leben zu erfüllen. Sehr aktuell ist die Gründung von Darmzentren , vor allem mit dem Ziel die komplexe Therapie eines der häufigsten Karzinome in Deutschland zu verbessern. Aus chirurgischer Sicht sind Standardisierung und Qualitätssicherung auch für andere gutartige Erkrankungen in der Coloproktologie dringend erforderlich, vor allem da, wo evidenzbasierte Leitlinien nicht verfügbar sind.

Im regionalen Verbund von sechs nordwestsächsischen Krankenhäusern möchten wir kooperativ und synergistisch gemeinsam für die Darmerrankungen diese Prozesse gestalten , da gilt: „Wer aufhört, sich zu verbessern, hat aufgehört gut zu sein.“

Mit diesen Worten ist am 15.11.06 das Kooperative Darmzentrum Nord-West-Sachsen gegründet worden, in dem neben dem Klinikum St. Georg gGmbH die Krankenhäuser Delitzsch/Eilenburg, Muldental GmbH mit den Standorten Grimma und Wurzen, Johann- Kentmann in Torgau und Oschatz vereint sind. .Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. K. Güldner, Geschäftsführer der Klinikum St. Georg gGmbH berichtete Prof. Dr. W. Hiller, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Lippe in Detmold über erste Erfahrungen mit der Gründung des dortigen Zentrums. Ziel des Kooperativen Zentrums ist vor allem die Verbesserung der Behandlung von Dickdarm und Mastdarmkrebs, die in Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern und die dritthäufigste bei Frauen darstellen. Aber auch die gutartigen Erkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden sollen in den beteiligten Kliniken nach gemeinsamen Standards behandelt werden. Die einzelnen Kliniken bleiben hierbei völlig selbständig. Der kooperative Verbund versteht sich als Unterstützung der jeweiligen lokalen Strukturen. Im Krankenhaus Torgau ist bereits ein lokales Darmzentrum erfolgreich etabliert worden.. An der Eröffnungsveranstaltung nahm als Ehrengast und Schirmherr der zukünftige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. Prof. Dr. V. Schumpelick, Direktor der Chirurgischen Klinik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen teil, der ironisch über die Interdisziplinarität aus chirurgischer Perspektive referierte.

Weitere Informationen siehe unter  www.darmzentrum-nws.de

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Kliniksteckbrief

Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 1, 2 und 6

Chefarzt Prof. Weimann

Geschäftsführender Chefarzt
Prof. Dr. Arved Weimann, M.A.
Beruflicher Werdegang

Telefon: 0341 909-2201
Hotline: 0341 909-4004
Telefax: 0341 909-2234
E-Mail:  Bitte hier klicken

Leitender Oberarzt
Dr. med. Roland Plato

Anzahl Betten
48

Beteiligungen an interdisziplinären Zentren
Tumorzentrum (IBO),
regionales Kooperatives Darmzentrum Nordwest-Sachsen,
im Aufbau: Adipositaszentrum

Eingang der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie (Haus 6)

Fußzeile

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