1212 - 20. März 1212: Kaiser Otto IV. bestätigte in einer Urkunde die Stiftung und Ausstattung eines Klosters und Hospitals in Leipzig. Es wurde nach dem Schutzheiligen der Hospitalkapelle "Spittal sente Jorgen" dem Heiligen Georg benannt und lag außerhalb der Stadtmauer vor dem Ranstädter Tor im Bereich der heutigen Rosentalgasse.
Es fand seine Bestimmung als Krankenhaus, Pfründner- und Siechenhaus und Schlafhaus für Pilger und Obdachlose und gehörte zunächst zum
Thomaskloster.
1439 - Erwerb des St. Georgs-Hospital durch den Rat der Stadt Leipzig. Der Rat erhält bei der Übernahme die Verpflichtung, ein neues Hospital zu bauen.
Zu den bestehenden Aufgaben kommt die Aufnahme von Findlingen (Findelkindern) und die Einrichtung eines eigenen Badehauses der sogenannten „St. Georgen-Badestube“hinzu.
1440 / 41 - Neubau und Erweiterung des Hospitals am Ranstädter Tor.